Weil Gesundheit ein Menschenrecht ist – egal, wo man geboren wurde!

Hier können Sie Birgit Phillips helfen, Frauen und Mädchen in Bihar, Indien, lebenswichtigen Zugang zu medizinischen und hygienischen Basisleistungen zu ermöglichen.

Die Situation der Mädchen und Frauen in Bihar

Auf unseren Reisen nach Südostasien machen wir uns selten Gedanken darüber, was auf der Erde unter uns, in den Ländern, die wir überfliegen, passiert. Wir freuen uns auf unsere wohlverdiente Auszeit an weißen Sandstränden und auf nette Cocktails bei Sonnenuntergang. Wir fliegen über Regionen wie Bihar, Indien. Während wir dank geregelter medizinischer Versorgung dafür sorgen können, dass unser netter Urlaub nicht durch lästige Regelblutungen gestört wird, bedeutet die Menstruation für Frauen in Gegenden wie Bihar viel mehr als nur eine verlorene Urlaubswoche.

Frau sein in Bihar heißt stigmatisiert sein, heißt limitierten Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung zu haben und mit dem Einsetzen der Menstruation als nur bedingt gesellschaftsfähig zu gelten. In Bihar bedeutet das Einsetzen der Menstruation für Mädchen auch meist das Ende der Schulzeit. Sie werden früh verheiratet und oft viel zu früh schwanger. In vielen Städten Indiens müssen menstruierende Mädchen und Frauen auf den Straßen der Stadt schlafen, dürfen nicht arbeiten oder bei ihren Familien sein. Eine Frau gilt in dieser Zeit als Aussätzige, die Unheil über die Familie bringt. Frauen lassen sich sogar unter schlechtesten Bedingungen die Gebärmutter entfernen, um nicht mehr menstruieren zu müssen.

Über Birgit Phillips

Rückblick auf mein erstes Projekt mit SONNE-International

Im vergangenen Jahr war ich ehrenamtlich in Myanmar, um kultursensible Gesundheitsbildungs-Workshops zu einer Reihe verschiedener Themen abzuhalten: Von Problemen der Mangel- und Fehlernährung über armutsbedingte Krankheiten bis hin zu sexuell übertragbaren Krankheiten, Menstruationshygiene, Pubertät und Familienplanung. Zielgruppe der Workshops waren nicht nur die Eltern und Kinder, sondern insbesondere die lokalen SozialarbeiterInnen von SONNE-International vor Ort, die diese Themen nun in ihrer täglichen Arbeit mit den Kindern aufgreifen. Es freut mich sehr, dass die lokalen SONNE-MitarbeiterInnen dieses Wissen weiterhin im Rahmen der mobilen Krankenstationen anwenden.

Meine Motivation

Da gibt es viele, aber hier die drei Wichtigsten:

  1. Nach unzähligen Reisen in die entlegensten Winkel der Welt sind die Bilder von menschenunwürdiger Armut schwer zu vergessen.
  2. Als Mama zweier Kinder bin ich mir des Privilegs, in einem reichen Land mit einem funktionierenden Gesundheitssystem geboren zu sein, sehr bewusst.
  3. Als Bildungswissenschaftlerin mit weitreichender Erfahrung in der kultursensiblen Vermittlung von (Frauen-) Gesundheitsbildung habe ich das Bedürfnis, dieses Wissen an die weiterzugeben, die sonst keinen Zugang zu Bildung haben.

Bitte unterstützen Sie dieses Projekt, damit wir gemeinsam die Gesundheit von Mädchen und Frauen in einem der ärmsten Gebiete der Welt nachhaltig verbessern können.

Vielen Dank für Ihr Engagement!

Hier klicken für mehr Infos zu dem SONNE-Schulprojekt in Indien

Bitte verwenden Sie dazu das Online-Spendenformular oder überweisen Ihre Spende auf unser Spendenkonto:

BAWAG PSK
IBAN: AT79 6000 0005 1006 1977
BIC: BAWAATWW
Betreff: Recht auf Gesundheit

Hier können Sie online spenden:

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