Schulprojekt Jhenaighati

Aufbau eines flächendeckendes Netzes an Volksschulen und Errichtung einer Junior High School für mehrere Dörfer.

Die Garo-Kinder lieben die SONNE-Schulen!

Die Kinder der kleinen Volksgruppe der Garo, die im Norden des Landes, direkt an der Grenze zu Indien lebt, hatten wegen der abgeschiedenen Lage bis vor kurzem kaum die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen. Daraus resultierte eine äußerst niedrige Alphabetisierungsrate (<18%) und mangelnde Integration am Arbeitsmarkt. Im Jahr 2010 startete SONNE-International mit 5 Schulen. Mittlerweile betreiben wir 8 Dorfschulen, um Abhilfe für den mangelnden Bildungszugang und die daraus resultierende Perspektivlosigkeit und Armut zu schaffen.

Die DorfbewohnerInnen nehmen die Schulen begeistert an und die SchülerInnenzahlen steigen ständig.  2016 waren bereits 647 SchülerInnen (296 Mädchen und 351 Burschen) registriert. Die LehrerInnen kümmern sich fürsorglich um die Kinder. Diese werden laufend medizinisch untersucht und, falls nötig, entsprechend behandelt. Jede Schule hat Zugang zu sauberem Wasser und eigene Latrinen für die SchülerInnen. Ein wichtiger Ansatz ist auch die Aufklärung über Hygiene und Gesundheitsprävention im Rahmen des Unterrichts. Regelmäßige sportliche und kulturelle Aktivitäten tragen zur Attraktivität der Schulen maßgeblich bei.

Durch die Monsunregen werden die sehr leicht gebauten Schulgebäude immer wieder stark beschädigt. Deshalb wurden bereits etliche von ihnen durch  solidere Betonbauten ersetzt, an drei weiteren wird derzeit gebaut. Geplant ist, alle Schulen in Betonbauweise zu errichten. Auch die Anzahl der LehrerInnen soll aufgestockt werden.

Da die Eltern nur in den wenigsten Fällen in der Lage sind, die Kinder auf eine weiterführende Schule in der weit entfernten und mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer zu erreichenden Stadt zu schicken, eröffnete SONNE-International im Stammesgebiet der Garo-Minderheit 2016 eine Hauptschule (Junior High School) für bis zu 150 SchülerInnen aus mehreren Dörfern, um den AbsolventInnen der Dorfschulen die Chance zu geben, ihre schulische Ausbildung in der Nähe ihres Wohnorts fortsetzen zu können. Dieses Projekt wird von der Stiftung RED CHAIRity unterstützt. SpenderInnen werden trotzdem dringend benötigt, um die Infrastruktur in den Dörfern verbessern zu können.

Diese Aktivitäten werden finanziert von: