• 1000 Nächte ohne Heimat

Rohingya – Die am stärksten verfolgte Minderheit der Welt

Die muslimische Minderheit der Rohingya wird im buddhistischen Myanmar seit Jahrzehnten verfolgt und ausgegrenzt. Bis 2017 lebten ca. 1,3 Millionen Rohingya in Myanmar, ein Land mit einer Einwohnerzahl von 53 Millionen.
Nachdem die Rohingya nicht als burmesische Bevölkerungsgruppe galten, erhielten sie nicht die Staatsbürgerschaft und verfügten als Staatenlose über keinerlei Rechte. Der Zugang zur Schule und zur Arbeit oder auch selbstverständliche Dinge wie heiraten, reisen oder Eigentum besitzen wurde ihnen fast unmöglich gemacht. Im August 2017 wurden die Rohingya mit brutaler Gewalt durch das burmesische Militär nach Bangladesch vertrieben. Dort leben sie seither dicht gedrängt, seit 1000 Nächten ohne Heimat.

Lassen Sie sich von diesen Menschen ihre ganz persönliche Geschichte erzählen

Ranjoma K., 37, lebte bis 2017 im Dorf Tolatoi

Mohammad Y., 10, seit 1000 Nächten ohne Heimat

Jahir A., 62, war einfacher Bauer im Dorf Tolatoli

Shalina A., 35, lebt an der Grenze zu Myanmar

Ein virtueller Spaziergang dur die Welt der Rohingya

Unser SONNE-Team war vor Ort und hat mit einer 360° Kamera einen Rundgang durch das Flüchtlingslager gemacht. Hier hast du die einmalige Gelegenheit virtuell in das Leben der Rohingyas einzutauchen. Auf das Bild klicken um die Tour zu starten. Mit gedrückter Maustaste kannst du dann, durch Bewegen der Maus, deinen Blick in alle Richtungen schweifen lassen.

Diese virtuelle Tour wurde von unseren Partnern von Golem Digital kostenlos erstellt.Vielen

Dank dafür !

Die Flucht der Rohingya, Rückblick 2018

Auch 2018 hat Erfried Malle die SONNE-Krankenstation im Flüchtlingslager Kutupalong besucht. Gundi Lamprecht hat ihn dabei begleitet und diesen spannenden Bericht für die ORF-Sendung Orientierung produziert. Hier können Sie sich einen Eindruck verschaffen wie es im größten Flüchtlingscamp der Welt ausgesehen hat, und immer noch aussieht.

SONNE-International hilf seit Anfang der Krise vor Ort

Seit 2017 betreibt SONNE-International im größten Flüchtlingslager der Welt, in Kutupalong in Bangladesch, eine Krankenstation für die vertriebenen Rohingyas. In diesem Interview  erzählt SONNE-Obmann Erfried Malle über seine Eindrücke im Camp. Das Interview wurde direkt nach Erfrieds Projektreise im Jahr 2018 aufgenommen.

Unsere medizinische Station braucht DRINGEND Ihre Unterstützung!

Die gezielte Vertreibung der Rohingya (sunnitische Minderheit) aus Myanmar ist eine menschliche Katastrophe, vor der wir die Augen nicht verschließen dürfen!

Auch wenn es in den internationalen Medien wieder still um die Vertreibung der zahlreichen heimatlosen Familien geworden ist: Seit letzten August 2017 sind über eine Million Rohingya in die Flüchtlingscamps in Bangladesch geflohen und fristen nun unter menschenunwürdigen Bedingungen ihr Dasein. .

SONNE darf als eine von wenigen ausländischen NGOs weiter vor Ort helfen! Damit wir auch in Zukunft unsere medizinische Versorgung in der klinischen Station gewährleisten können, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Unsere medizinische Einrichtung kümmert sich vor allem um die vielen bedürftigen Kinder, Frauen und ältere Menschen. Da zur Zeit keine Förderungen mehr für den Erhalt unserer Vor-Ort-Klinik gibt, müssen Medikamente und das medizinische Personal DRINGEND weiter finanziert werden.

Die Lage wird immer dramatischer und wir wollen alles versuchen, um die notwendige Hilfe nicht abreißen zu lassen – denn wir tragen nach drei Jahren Hilfseinsatz auch große Verantwortung! Wir kämpfen jeden Tag für den Erhalt unserer Klinik – gemeinsam können wir es schaffen!

Warum es notwendig ist, dass SONNE weiter im Rohingya-Flüchtlingscamp aktiv ist?

SONNE-Obmann Erfried Malle hat von seiner Projektreise aus Bangladesch ganz persönliche Einblicke aus dem größten Flüchtlingslager der Welt mitgebracht.
Mit welchen akuten Problemen müssen die heimatlosen Rohingya vor Ort kämpfen bzw. welchen Bedingungen sind auch die NGOs vor Ort ausgesetzt? Da gibt es den einsetzenden Monsun, der die Bewohner und ihre Notunterkünfte massiv bedroht sowie Langzeitprobleme im Camp (gesundheiltiche & psychische Folgen) der über 1 Mio verfolgten Menschen! Was die Schutzsuchenden dringend brauchen: neben medizinsicher Versorgung in unserer Vor-Ort-Klinik vor allem eine langfristige Perspektive! 

WIR können nur helfen, wenn SIE spenden

Unser Spendenkonto:
BAWAG PSK
BIC: OPSKATWW
IBAN: AT79 6000 0005 1006 1977