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Happy Teacher´s Day

Wir, das sind Teresa und Georg, kamen mit dem Flugzeug in Gaya an und wurden von Pramod, dem Sekretär der indischen Partnerorganisation von SONNE-International, und seiner Tochter Somi abgeholt. Pramod ist mit Georgs Vater, Fridolin, seit vielen Jahren befreundet, sie kennen sich durch Fridolins Besuche in Bodhgaya. (Anmerkung: Dr. Fridolin Stögermayer ist Gründer und langjähriger Unterstützer und Förderer des Schulprojekts im indischen Bundesstaat Bihar, das 2012 von SONNE-International übernommen wurde).

Wir wurden wie Familienmitglieder empfangen. Somi erzählte, Georgs Vater Fridolin sei wie ein Vater für sie, daher sei Georg ein Bruder. Wir waren von Anfang an begeistert von der Herzlichkeit unserer Gastgeber. Nachdem wir in unserem Hotelzimmer Tee getrunken und Mannerschnitten geteilt hatten, zeigten uns Pramod und Somi den Mahabodni Tempel. Das ist der Tempel, in dem sich der Baum befinden soll, unter dem Buddha zur Erleuchtung fand. Wir bewunderten die großartige Tempelanlage, es wurde gerade dunkel und so war die Stimmung besonders toll.

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Rückblick auf eine Indienreise der ganz besonderen Art

Am 11. November 2015 machte ich mich nach Indien auf und hatte drei ganz besondere Menschen mit dabei. Fridolin Stögermayer, der ursprüngliche Projektgründer, der vor drei Jahren das von ihm ins Leben gerufene Schulprojekt an SONNE-International übergeben hat, wollte sich wieder einmal selbst davon überzeugen, was wir aus seinem Projekt gemacht haben.

Mit dabei war auch der renommierte Fotograf Stefan Leitner. Er hatte sich dazu bereit erklärt, unser Projekt mit seiner Kamera ehrenamtlich zu dokumentieren. Last but not least wurde unsere Reisegruppe von Alisa Buchinger, der derzeitigen Karateeuropameisterin, geschmückt. Sie ist seit einem Jahr SONNE-Projektpatin für unser Selbstverteidigungsprojekt in Indien und wollte sich vor Ort um unsere Mädchen kümmern. Was diese interessante Mischung an ganz besonderen Menschen in einer Woche Indien erleben durfte, werde ich euch rückblickend nun mit vielen Bildern erzählen.

Meiner Meinung nach waren die drei Highlights das Karatetraining mit Alisa Buchinger und unseren Mädchen, das ganztägige Sportfest und die lautstarke Schuleröffnung. Ich durfte mich natürlich nebenbei wieder um diverse Abrechnungen und andere Büroangelegenheiten kümmern, aber damit will ich euch nicht langweilen. Somit zu den Highlights meiner Indienreise:  Weiterlesen

Karate Europameisterin Alisa Buchinger trainiert als SONNE-Projektpatin unsere Karate-Kids in Indien

Den Kindern unseres Karate-Projekts in Indien steht ein wohl unvergessliches Ereignis bevor. Die derzeitige Karate-Europameisterin Alisa Buchinger wird demnächst höchstpersönlich ihr Karate-Können an unsere etwa 130 Schülerinnen des Karate-Projekts weitergeben. 

Das Projekt leistet aktiv einen Beitrag zur Gewalt- und Konfliktprävention sexueller Angriffe auf Mädchen in Bihar (Indiens ärmsten Bundesstaat). Zwei von drei indischen Mädchen werden Opfer von Gewalt bevor sie erwachsen werden. Einen Beitrag im Kampf gegen diese erschreckende Tatsache zu leisten, ist zentrales Ziel unseres Projekts. Nicht nur Selbstverteidigungsmechanismen, Achtsamkeitstraining oder körperliche Fähigkeiten werden dabei trainiert sondern vor allem steht auch die Steigerung des Selbstbewusstseins der Mädchen im Vordergrund des Projekterfolgs. Gemeinsam mit unserem Projektleiter Armin und dem Fotografen Stefan Leitner wird Alisa von 11. bis 19. November nach Bodhgaya zum SONNE-Karate-Projekt reisen, das sie schon seit Herbst 2014 als Projektpatin und Testimonial unterstützt. Jetzt wird Alisa ihre bisherige Botschafterinnenfunktion in aktive Trainingseinheiten umwandeln und unseren Mädls Feuer unterm Hintern machen. Aufgrund von Alisas Erfolgen und ihrer zielstrebigen Persönlichkeit wird der Besuch unseren jungen Teilnehmerinnen einen gewaltigen Motivationsschub verleihen. Das passiert schließlich auch nicht alle Tage, dass so großartige Sportstars im kleinen indischen Dorf persönlich vorbeikommen. Dieses Zusammentreffen wird nicht nur unseren Kindern sondern auch uns unvergesslich bleiben. Alisa wird uns langfristig als Botschafterin gegen sexuelle Gewalt unterstützen und Seite an Seite mit uns diese Problematik in die Öffentlichkeit tragen.

Link zum Projekt
Link zu Alisa Buchinger
Link zum Fotografen Stefan Leitner

 

 

 

 

 

Jetzt heißt es Abschiednehmen

Nach zwei Monaten in Bodhgaya schreiben wir unseren letzten Blogeintrag! Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit vergangen ist, seit dem wir zum ersten Mal in der Schule waren und die Lehrer und Kinder kennengelernt haben. Wir haben uns sehr gut eingelebt und haben deshalb gleichzeitig das Gefühl, längere Zeit hier verbracht zu haben. Für uns beide war es eine tolle Erfahrung, die wir sehr empfehlen können, und wir sind sehr froh, dass wir gekommen sind! Es war so schön, all diese Momente mit den Kindern teilen zu können! Wir werden sie vermissen.

An unserem letzten Tag in der Schule haben wir mit den kleineren die englischen Lieder, die wir ihnen beigebracht haben, gesungen und Fotos gemacht. Sie waren sehr aufgeregt wegen der großen Kamera und hatten großen Spaß, wie ihr auf den Bildern sehen könnt.

 

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Jeder wollte ein Portrait von sich haben!

Auch bei der “Extension 1” der Siddhartha Schule, einer “Zweigstelle”, die sich in der Nähe des Sujata Tempels befindet, haben wir mit den Kindern Fotos gemacht und getanzt. Wieder einmal haben wir “La Macarena” getanzt, wo die Kinder begeistert mitmachten, und dann haben uns die Kindergartenkinder ein Lied auf Hindi gesungen, das leider zu schwierig für uns war, um es zu lernen!

Als die Schule zu Ende war und wir uns auch von den Lehrern verabschiedet hatten, feierten wir noch eine kleine“Abschiedsparty“ mit den Kindern, die in der Schule wohnen. Wir hatten Snacks und Getränke mit und danach spielten wir noch ein letztes Mal “Mensch ärgere dich nicht” und andere Brettspiele.

Wir hatten eine sehr nette und schöne Zeit in Bodhgaya.

Wir hoffen, dass ihr auch eine nette Zeit beim Lesen unserer Blogeinträge hattet!

Eure Elisa und Cristina

 

Besichtigung der Mahakala Höhlen und Besuch aus Österreich!

Nachdem die Lehrer und wir die Prüfungen korrigiert hatten, kamen diejenigen Kinder, die durchgekommen waren, in die nächste Stufe. Auch neues Schulmaterial wurde für die Schüler ausgeteilt. Die Kindergartenkinder, die in die erste Klasse kamen, waren am meisten aufgeregt, da der Wechsel für sie größer ist.

Diese Woche konnten Cristina und ich auch dazu nutzen, um die Mahakala Höhlen nach der Schule zu besichtigen. Auch als Dungeshwari bekannt, sind diese Höhlen berühmt, weil dort Siddhartha sechs Jahre meditierte, bevor er nach Bodhgaya kam und die Erleuchtung erreichte. Um dorthin zu kommen, kann man einfach ein Tuktuk mieten. Da fährt man ca. eine halbe Stunde und dann geht es noch ein Stück zu Fuß einen Hügel hinauf. Dort gibt es zwei kleine Höhlen, in denen sich jeweils eine Statue von Siddhartha befindet. Die schmalen Höhlen mit vielen Kerzen machen es dem Besucher schwer, lange drin zu bleiben. Deshalb haben wir die Besichtigung eher schnell gemacht, um dann die schöne Aussicht zu genießen.

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In der folgenden Woche hatten wir unseren ersten Besuch aus Österreich! Wolfgang, wie schon im vorigen Blog angekündigt, kam, um die Schule zu besuchen. Er möchte gerne bald wieder kommen, um länger zu bleiben, um in der Schule zu helfen. Nach diesem kurzen Besuch verabschiedeten wir uns von Wolfgang und waren schon sehr gespannt auf den nächsten Besuch. Siegi, die Volontärin, die dieses und auch letztes Jahr hier lange Zeit verbracht hat, kam zu Besuch. Die Kinder waren am meisten aufgeregt, aber auch die Lehrer und wir selber! Nach einer sehr netten Woche, haben wir uns dann auch von Siegi verabschiedet.

Der nächste Blog ist leider schon der letzte, weil wir nur mehr eineinhalb Wochen in Bodhgaya sein werden. Wir sind erstaunt, wie schnell die zwei Monate vorbei gegangen sind!

Eure Elisa und Cristina

Prüfungen und Städetrips

Die zwei letzten Wochen waren etwas ruhiger weil die Schüler ihre Jahresprüfungen in allen Fächer hatten. Abgesehen von den üblichen Prüfungen in Mathe oder English, wurden die Kinder auch in Handwerk oder Musik geprüft. In Handwerk mussten die Kinder zuhause etwas basteln oder zeichnen und in der Musikprüfung haben sie traditionelle indische Lieder gesungen. Wir haben vor allem bei der Englischprüfung geholfen, wo wir das schriftliche und mündliche Niveau getestet haben. Nach der ganzen Prüfungenkorrektur hatten wir ein kurzes Meeting –in Bezug auf die Prüfungergebnisse- wo einige Änderungen vorgeschlagen wurden.

Am Anfang der letzten Prüfungswoche besuchten wir die neue Schule, die SONNE-International gerade im Dorf Basardi baut. Viele Schüler kommen aus diesem Dorf und brauchen etwas länger, bis sie in Bakrour bei der Schule ankommen, also ist es eine super Nachricht, dass die Schule bald fertig sein wird! Basardi ist ein ländliches Dorf, umgeben von Natur und mit einer sehr friedlichen Atmosphäre. Das Schulgebäude, das von einer anderen Volontärin entworfen wurde, fanden wir total schön sturkturiert, mit einem schönen Garten in der Mitte, wo die Kinder dann spielen können.

Am Wochenende profitierten wir davon, Varanasi zu besichtigen. Als eine der ältesten Städte Indiens, lockt Varanasi viele Touristen an, die am liebsten entlang der Ghats (Stufen die zum Fluss führen) vom Ganga Fluss spazieren gehen. Dort haben wir den Zauber dieser Stadt, voller Farben und tradioneller Rituale entdeckt. Wir waren sehr von diesem Ort fasziniert. Trotzdem waren wir sehr froh, als wir wieder zurück in Bodhgaya waren. Varanasi ist doch eine viel größere und chaotischere Stadt als Bodhgaya, die ziemlich anstrengend sein kann.

Nächste Woche kriegen wir Besuch von Wolfgang, einem österreichischen Lehrer, der vieleicht auch als Volontär demnächsten zur Schule kommt!

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Mehr Neuigkeiten gibt´s diese Woche nicht mehr.

Bis bald!! =)

Elisa und Cristina

Halli Hallo!

Wir sind schon seit drei Wochen in der Schule und haben während der letzten Tage eines der wichtigsten Feste in Indien erlebt, auch auf der ganzen Welt bekannt als „Holi festival“. Für alle, die davon nicht gehört haben: bei diesem Fest wird Frühlingsbeginn gefeiert. Während diese Feiertage kaufen alle Farbenpulver (meistens rot, grün und gelb) und schmieren es dann auf die Gesichter und Füße anderer Leute. Auch mit Wasser wird dieses Pulver gemischt und dann spielen die Kinder damit und schließlich sind sie alle nass und voller Farbe! Für ein paar Tage haben also die Kinder Ferien. Deshalb haben wir die Feier schon am letzten Schultag begonnen, nach dem Unterricht. Die Kinder waren super aufgeregt. Manche hatten sogar von zu Hause Pulver mitgebracht, obwohl die Schule alle mit Farbpulver versogt hat. Wir sind also alle zur Terrasse raufgegangen wo die Kinder uns schnell das ganze Gesicht vollgeschmiert haben. Nach einer richtigen Farbenschlacht waren wir alle, auch die Lehrer, grün, gelb und rot im Gesicht!! Um eine genauere Vorstellung davon zu haben könnt Ihr gleich die Fotos von diesem Tag sehen. Danach wurden typische Süßigkeiten von der Schule verteilt und auch die Zuckerl, die wir aus Spanien mitgebracht hatten.

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Nach den Feiertagen hatten wir wieder normalen Unterricht, auch der Karatekurs, den die Schule anbietet, findet jetzt wieder statt. Jeden Montag und Mittwoch gibt es mehrere Unterrichtstunden für die Kinder, hauptsächlich für die Mädchen. Der Lehrer bringt ihnen verschiedene Karateübungen bei, die sie sehr konzentriert nachmachen, wie ihr auf dem Bild sehen könnt. Für diesen tollen Kurs hat die Schule einen Preis von der Regierung bekommen!

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Für heute ist das alles liebe Freunde, bis nächste Woche!

Elisa und Cristina