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Now it´s time to say good bye!

Unglaublich, aber wahr, ich nehme nun Abschied von Jhenaigati.

Blick von meiner kleinen Dachterasse auf die Straße, wo jeden Sonntag und Mittwoch Großmarkttag ist und der Start meines täglichen Weges zur Schule.

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Meine Mädels

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschiednehmen von meinen „Mädels“, mit denen ich seit Anfang September 2014 Schuluniformen nähe und über 2000 Stück herstellen konnte – eine beachtliche Anzahl! Wie es uns dabei ergangen ist, habe ich ausführlich in meinen Blogs geschildert.

SONNE-Büroteam

SONNE-Büroteam

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschied von meinem Büroteam: Der Manager Rabbani (auf dem Motorrad sitzend), der mich überall unterstützte und alles besorgt hat, wenn ich etwas benötigte. Rajoun (3. von rechts), der Computerlehrer, mein rettender Engel in punkto Internet und allen anderen, die mir mit Rat und Tat zur Seite standen.

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Ciao 2-Zimmerwohnung: wobei das 2. Zimmer als Lagerraum für die Schuluniformen diente, das ich aber mit Fotos nett dekorierte und mich sehr wohl gefühlt habe.

Mein sehr netter Bananenverkäufer

Mein sehr netter Bananenverkäufer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschied nehmen von dem Markt, wo ich schon „meine Standler“ hatte, aber besonders werde ich  den älteren Mann vermissen,  bei dem ich meine Bananen kaufte und der mir fast immer eine dazu schenkte. 6 Bananen kosten 12TK, das sind umgerechnet ca. 14 Cent. Und dass sie traumhaft gut schmecken, muss ich nicht extra erwähnen. Die Mangozeit ist leider vorbei, aber ich habe in diesem Jahr reichlich Mangos genossen!!!

Der Kasten und das Kastl sind leer, die Schachteln sind voll und warten auf den Umzug in die neue Wohnung nach Dhaka! In Dhaka werde ich das gleiche Projekt mache wie hier in Jhenaigati: Frauen das „westliche“ Nähen lehren. Beginnen werden wir mit dem Schnittzeichnen, anschließend werden wir die Schuluniformen für Alikdom in Dhaka produzieren, damit die Frauen hier nur mehr für Jhenaigati nähen müssen. In Dhaka möchte ich aber auch für unser eigenes kleines Geschäft Einzelstücke erzeugen, oder was mir noch lieber wäre, Kleider nach Maß zu fertigen. Aber natürlich step by step!!!

Ich würde sagen, das war mein Jahresrückblick von einer wunderschönen Zeit, verbunden mit viel Arbeit, hier in Jhenaigati. Aber nicht nur meine Mädels haben viel gelernt, sondern auch ich! Ich habe eine ganz andere Kultur kennengelernt, durfte bei 3 moslemischen Hochzeiten dabei sein und habe voriges Jahr im Oktober das Hindufest miterlebt.
Wir hatten 2 Schuleröffnungen.
Habe mit Rabbani häufig Schulbesuche auf dem Motorrad gemacht.
Ich denke, ganz schön viel für 13 Monate, wobei ich ca. 3 Monate auf Heimaturlaub in Österreich gewesen bin.
Eine Woche habe ich in Myanmar verbracht, damit ich mir einen Überblick verschaffen konnte, welche Möglichkeiten es dort gäbe.

Der Abschied fällt mir nicht leicht, aber was sein muss, muss sein. Im neuen Jahr eine neue Stadt mit einer entsprechenden neuen Herausforderung.

Inshala

Mein letztes Zitat für heuer:

„Der höchste Genuss besteht in der Zufriedenheit mit sich selbst“.
Jean-Jaques Rousseau

und hier ein paar meiner Lieblingsfotos:

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Die Eltern setzen Reis und die Kinder genießen das kühle Nass

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Schurma, die Musiklehrerin, auf dem Weg mit mir zur etwas abgelegenen Halchatischule

 

 

 

 

 

 

 

 

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„Rucksack, wo gehst Du mit mir hin?“

 

 

 

Somit sage ich:

Shouvo Biday – Auf Wiedersehen bis 2016

Eure Carmen