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Medizinische Basisversorgung in der Afar-Region

Einsatz von 20 Gesundheitsbeauftragten und medizinische Basisversorgung in den Bezirken Awra und Uwa.

Ethiopia-Afar Projektbeginn: Juni 2007
Projektdauer: laufendes Projekt
Anzahl der Begünstigten: 80.000
Lokale Partnerorganisation: APDA (Afar Pastoralist Development Association)
Projektziel: Abwicklung von medizinischer Basisversorgung, Gesundheitsaufklärung und moderne Geburtshilfe

 

Die Gesundheitsbeauftragten sowie die Geburtshelferinnen sind alle Stammesangehörige der Afar und somit mit den Menschen, die sie betreuen, bestens vertraut. Unsere Gesundheitsbeauftragten wurden zu Projektbeginn in einem sechsmonatigen Kurs ausgebildet und erhalten jährlich ein einmonatiges Training, um ihren Wissensstand zu verbessern. Auch die Geburtshelferinnen nehmen jährlich an Fortbildungskursen teil.

Der Gesundheitsdienst ist mobil organisiert. Mit einem Medikamentenkoffer, der neben den wichtigsten Arzneien vor allem ein „delivery kit“ für den modernen Geburtsvorgang beinhaltet, kümmern sich die Gesundheitsbeauftragten vor allem um die medizinischen Anliegen der Mitglieder ihres eigenen Clans.

Bei schweren Erkrankungen werden die Patienten mit einem von SONNE-International zur Verfügung gestellten Ambulanzwagen ins oft weit entfernte Krankenhaus geführt.

Die Erfolge unseres Einsatzes sind offensichtlich: Unter anderem konnte die Mütter- und Säuglingssterblichkeit um ca. 50 % gesenkt werden, bei Impfaktionen wurden 2012 ca. 1.500 Kinder und mehr als 10.000 Schwangere geimpft, bei Hausbesuchen wurden im letzten Jahr ca. 12.000 Menschen gegen Grippe, Diarrhoe, Malaria und andere Krankheiten behandelt, ca. 40.000 Personen wurden bezüglich grundlegender vorbeugender, hygienischer und sanitärer Maßnahmen beraten. Alleine durch Gesundheitsaufklärung und die Einführung von einfachsten Methoden (Verwendung von Seife und Moskitonetzen; Wasser abkochen) sind größte Erfolge zu erzielen.

Für Risikoschwangerschaften wurden zwei einfache Beobachtungszentren errichtet, wo die Frauen von geschultem Personal medizinisch betreut und beaufsichtigt werden.

Die soziale Stellung der Frauen, die in unserem Projekt mitarbeiten, hat sich enorm verbessert. Natürlich profitiert auch die Gesellschaft der Afar als Ganzes davon, dass ihre Mitglieder zum ersten Mal Zugang zu einer geregelten Gesundheitsversorgung haben.

Trotz großer Fortschritte bleibt vieles zu tun. Mit Ihrer Unterstützung werden wir das Projekt noch lange weiterführen!

 

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Dieses Projekt wird kofinanziert von:

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