M Y A N M A R
Straßenkinderprojekt: Schaffung nachhaltiger Strukturen zur Gewährleistung neuer Einkommensmöglichkeiten
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Projektbeginn: August 2009
Kosten: 31.000 EUR im 1. Jahr; 102.500 EUR für die Laufzeit von 3 Jahren
Aufgrund der verbreiteten Armut im Lande leben in den Städten Myanmars hunderttausende Kinder zwischen 10 und 18 Jahren auf der Straße. Um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, müssen diese von Kriminalität und Gewalt bedrohten Straßenkinder schwere und zum Teil auch Menschen unwürdige und gesundheitsschädigende Arbeiten zur Einkommensschaffung verrichten.
Im Januar 2008 konnte die lokale Partnerorgansiation von SONNE-International - die Ratana Metta Organisation (RMO) - durch die Unterstützung der UNICEF eine Tagesbetreuungsstätte (Drop-in-Center) für ca. 40 Straßen- und Arbeitskinder ins Leben rufen. Aufgrund eines Rückgangs der lokalen Spendeneinnahmen basierend auf der globalen Wirtschaftskrise ist dieses Projekt nun gefährdet.
Ziel des Projekts ist es, zumindest 40-50 Kinder und Jugendliche im Drop-in-Center zu betreuen und zu versorgen. Um sicher zu stellen, dass diese Kinder nicht mehr zur Arbeit gezwungen sind, sollen auch für die Eltern neue Einkommensmöglichkeiten durch Training und Mikrokreditvergabe erschlossen werden.
Eine darauf folgende dreijährige Projektphase hat insbesondere die Nachhaltigkeit des Projekts zum strategischen Ziel. Hier steht der Aufbau eines handwerklichen Produktionszentrums (Tischlerei, Bäckerei) zur Einkommensschaffung im Zentrum der Projektaktivitäten. In einem Planungszeitraum von vier bis fünf Jahren soll somit in Rangoon eine sich selbst erhaltende Institution geschaffen werden, die durch Bildung, Ausbildung und Aufklärung den jungen Menschen vor Ort eine menschenwürdige Zukunft ermöglicht. |