Jetzt heißt es Abschiednehmen

Nach zwei Monaten in Bodhgaya schreiben wir unseren letzten Blogeintrag! Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit vergangen ist, seit dem wir zum ersten Mal in der Schule waren und die Lehrer und Kinder kennengelernt haben. Wir haben uns sehr gut eingelebt und haben deshalb gleichzeitig das Gefühl, längere Zeit hier verbracht zu haben. Für uns beide war es eine tolle Erfahrung, die wir sehr empfehlen können, und wir sind sehr froh, dass wir gekommen sind! Es war so schön, all diese Momente mit den Kindern teilen zu können! Wir werden sie vermissen.

An unserem letzten Tag in der Schule haben wir mit den kleineren die englischen Lieder, die wir ihnen beigebracht haben, gesungen und Fotos gemacht. Sie waren sehr aufgeregt wegen der großen Kamera und hatten großen Spaß, wie ihr auf den Bildern sehen könnt.

 

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Jeder wollte ein Portrait von sich haben!

Auch bei der “Extension 1” der Siddhartha Schule, einer “Zweigstelle”, die sich in der Nähe des Sujata Tempels befindet, haben wir mit den Kindern Fotos gemacht und getanzt. Wieder einmal haben wir “La Macarena” getanzt, wo die Kinder begeistert mitmachten, und dann haben uns die Kindergartenkinder ein Lied auf Hindi gesungen, das leider zu schwierig für uns war, um es zu lernen!

Als die Schule zu Ende war und wir uns auch von den Lehrern verabschiedet hatten, feierten wir noch eine kleine“Abschiedsparty“ mit den Kindern, die in der Schule wohnen. Wir hatten Snacks und Getränke mit und danach spielten wir noch ein letztes Mal “Mensch ärgere dich nicht” und andere Brettspiele.

Wir hatten eine sehr nette und schöne Zeit in Bodhgaya.

Wir hoffen, dass ihr auch eine nette Zeit beim Lesen unserer Blogeinträge hattet!

Eure Elisa und Cristina

 

Besichtigung der Mahakala Höhlen und Besuch aus Österreich!

Nachdem die Lehrer und wir die Prüfungen korrigiert hatten, kamen diejenigen Kinder, die durchgekommen waren, in die nächste Stufe. Auch neues Schulmaterial wurde für die Schüler ausgeteilt. Die Kindergartenkinder, die in die erste Klasse kamen, waren am meisten aufgeregt, da der Wechsel für sie größer ist.

Diese Woche konnten Cristina und ich auch dazu nutzen, um die Mahakala Höhlen nach der Schule zu besichtigen. Auch als Dungeshwari bekannt, sind diese Höhlen berühmt, weil dort Siddhartha sechs Jahre meditierte, bevor er nach Bodhgaya kam und die Erleuchtung erreichte. Um dorthin zu kommen, kann man einfach ein Tuktuk mieten. Da fährt man ca. eine halbe Stunde und dann geht es noch ein Stück zu Fuß einen Hügel hinauf. Dort gibt es zwei kleine Höhlen, in denen sich jeweils eine Statue von Siddhartha befindet. Die schmalen Höhlen mit vielen Kerzen machen es dem Besucher schwer, lange drin zu bleiben. Deshalb haben wir die Besichtigung eher schnell gemacht, um dann die schöne Aussicht zu genießen.

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In der folgenden Woche hatten wir unseren ersten Besuch aus Österreich! Wolfgang, wie schon im vorigen Blog angekündigt, kam, um die Schule zu besuchen. Er möchte gerne bald wieder kommen, um länger zu bleiben, um in der Schule zu helfen. Nach diesem kurzen Besuch verabschiedeten wir uns von Wolfgang und waren schon sehr gespannt auf den nächsten Besuch. Siegi, die Volontärin, die dieses und auch letztes Jahr hier lange Zeit verbracht hat, kam zu Besuch. Die Kinder waren am meisten aufgeregt, aber auch die Lehrer und wir selber! Nach einer sehr netten Woche, haben wir uns dann auch von Siegi verabschiedet.

Der nächste Blog ist leider schon der letzte, weil wir nur mehr eineinhalb Wochen in Bodhgaya sein werden. Wir sind erstaunt, wie schnell die zwei Monate vorbei gegangen sind!

Eure Elisa und Cristina

Prüfungen und Städetrips

Die zwei letzten Wochen waren etwas ruhiger weil die Schüler ihre Jahresprüfungen in allen Fächer hatten. Abgesehen von den üblichen Prüfungen in Mathe oder English, wurden die Kinder auch in Handwerk oder Musik geprüft. In Handwerk mussten die Kinder zuhause etwas basteln oder zeichnen und in der Musikprüfung haben sie traditionelle indische Lieder gesungen. Wir haben vor allem bei der Englischprüfung geholfen, wo wir das schriftliche und mündliche Niveau getestet haben. Nach der ganzen Prüfungenkorrektur hatten wir ein kurzes Meeting –in Bezug auf die Prüfungergebnisse- wo einige Änderungen vorgeschlagen wurden.

Am Anfang der letzten Prüfungswoche besuchten wir die neue Schule, die SONNE-International gerade im Dorf Basardi baut. Viele Schüler kommen aus diesem Dorf und brauchen etwas länger, bis sie in Bakrour bei der Schule ankommen, also ist es eine super Nachricht, dass die Schule bald fertig sein wird! Basardi ist ein ländliches Dorf, umgeben von Natur und mit einer sehr friedlichen Atmosphäre. Das Schulgebäude, das von einer anderen Volontärin entworfen wurde, fanden wir total schön sturkturiert, mit einem schönen Garten in der Mitte, wo die Kinder dann spielen können.

Am Wochenende profitierten wir davon, Varanasi zu besichtigen. Als eine der ältesten Städte Indiens, lockt Varanasi viele Touristen an, die am liebsten entlang der Ghats (Stufen die zum Fluss führen) vom Ganga Fluss spazieren gehen. Dort haben wir den Zauber dieser Stadt, voller Farben und tradioneller Rituale entdeckt. Wir waren sehr von diesem Ort fasziniert. Trotzdem waren wir sehr froh, als wir wieder zurück in Bodhgaya waren. Varanasi ist doch eine viel größere und chaotischere Stadt als Bodhgaya, die ziemlich anstrengend sein kann.

Nächste Woche kriegen wir Besuch von Wolfgang, einem österreichischen Lehrer, der vieleicht auch als Volontär demnächsten zur Schule kommt!

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Mehr Neuigkeiten gibt´s diese Woche nicht mehr.

Bis bald!! =)

Elisa und Cristina

Halli Hallo!

Wir sind schon seit drei Wochen in der Schule und haben während der letzten Tage eines der wichtigsten Feste in Indien erlebt, auch auf der ganzen Welt bekannt als „Holi festival“. Für alle, die davon nicht gehört haben: bei diesem Fest wird Frühlingsbeginn gefeiert. Während diese Feiertage kaufen alle Farbenpulver (meistens rot, grün und gelb) und schmieren es dann auf die Gesichter und Füße anderer Leute. Auch mit Wasser wird dieses Pulver gemischt und dann spielen die Kinder damit und schließlich sind sie alle nass und voller Farbe! Für ein paar Tage haben also die Kinder Ferien. Deshalb haben wir die Feier schon am letzten Schultag begonnen, nach dem Unterricht. Die Kinder waren super aufgeregt. Manche hatten sogar von zu Hause Pulver mitgebracht, obwohl die Schule alle mit Farbpulver versogt hat. Wir sind also alle zur Terrasse raufgegangen wo die Kinder uns schnell das ganze Gesicht vollgeschmiert haben. Nach einer richtigen Farbenschlacht waren wir alle, auch die Lehrer, grün, gelb und rot im Gesicht!! Um eine genauere Vorstellung davon zu haben könnt Ihr gleich die Fotos von diesem Tag sehen. Danach wurden typische Süßigkeiten von der Schule verteilt und auch die Zuckerl, die wir aus Spanien mitgebracht hatten.

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Nach den Feiertagen hatten wir wieder normalen Unterricht, auch der Karatekurs, den die Schule anbietet, findet jetzt wieder statt. Jeden Montag und Mittwoch gibt es mehrere Unterrichtstunden für die Kinder, hauptsächlich für die Mädchen. Der Lehrer bringt ihnen verschiedene Karateübungen bei, die sie sehr konzentriert nachmachen, wie ihr auf dem Bild sehen könnt. Für diesen tollen Kurs hat die Schule einen Preis von der Regierung bekommen!

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Für heute ist das alles liebe Freunde, bis nächste Woche!

Elisa und Cristina

Namaste!

Nach einer langen Reise sind wir endlich in Bodhgaya angekommen. Gleich am nächsten Tag nach unserer Ankunft sind wir zur Schule in Bakrour, einem Nachbardorf von Bodhgaya gefahren. Mit den Fahrrädern, die uns die Schule ausgeliehen hat, dauert das eine Viertelstunde.Weil dieser Tag ein hinduistischer Feiertag war, haben wir nur die Kinder kennengelernt, die in der Schule wohnen. Von der Schule aus haben uns die Kinder zum Sujata Tempel -durch grüne Felder außerhalb des Dörfchens – geführt. Dort haben die Frauen den Göttern für diesen heiligen Tag verschiedene Opfer dargebracht. Wir waren von diesem Zeremoniell sehr beeindruckt.

In unserer ersten Woche haben wir alle Lehrer und die restlichen 120 Schüler kennengelernt, die uns sehr herzlich willkommen geheißen haben. Die Kinder sind beim Unterricht sehr aufmerksam und haben großen Spaß, wenn wir mit ihnen in der letzten Stunde englische Lieder singen. Auch einen spanischen Tanz haben wir manchen beigebracht  -„la Macarena“-, den sie begeistert nach machen. Seit dem wir angekommen sind, haben wir uns langsam an das hiesige Schulsystem gewöhnt, das doch sehr anders als das spanische oder österreichische ist. Die Schwierigkeit, sich auf Englisch mit den Kleineren zu unterhalten, ist ziemlich herausfordernd, aber die Lehrer sind uns beim Übersetzen eine große Hilfe! Auch die Motivation der Kinder und ihr Interesse uns zu verstehen, machen es doch möglich,dass die Kommunikation gut funktioniert.

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Elisa und die Klassen 4 und 5

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Cristina und die Kleinen

Neben unseren ersten Auftritten in der Schule haben wir uns in Bodhgaya auch ein wenig als Touristinnen umgesehen. Es gibt viele verschiedene Tempel zu besichtigen, von denen der Mahabodi Tempel als der beeindruckenste hervorsticht. Nicht nur wegen der Schönheit des Tempels, sondern vor allem wegen der unglaublichen Atmosphäre, die man dort atmet. Man sieht Mönche beim Meditieren, faszinierte Touristen, die in den Gärten umherspazieren und sogar Hunde, die wie Wächter des Tempels erscheinen.

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Wir zwei

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Vor dem Tempel

Wie erwartet sind wir ganz entzückt von der Gastfreundlichkeit der Leute, vom indischen Essen und auch vom Wetter, obwohl es langsam ziemlich heiß wird. Nach diesen ersten positiven Eindrücken freuen wir uns sehr auf die nächsten Wochen! Liebe Grüße!

Elisa und Cristina

Kurz vor der Abreise!

Liebe Leserinnen und Leser,

bald beginnt unsere Reise nach Indien und wir sind schon ganz aufgeregt!! Wir sind Cristina und Elisa, beide 22 Jahre alt und halb Spanierinnen. Cristina ist zusätzlich noch halb Norwegerin und ich bin selber noch halb Österreicherin. Wir haben zusammen Internationale Beziehungen in Madrid studiert und nach dem Abschluss beschlossen, nach Indien zu reisen, um dort bei SONNE-International als Volontärinnen in einer der Schulen beim Englischunterricht mitzuhelfen.

Das Projekt, in dem wir mithelfen werden, ist in Bodhgaya, eine kleinere Stadt im Nordosten von Indien. Diese Stadt ist einer der wichtigsten Pilgerorte der Welt für Buddhisten, weil hier der Prinz Siddhartha die Erleuchtung erlangte. In diesem Ort hat SONNE-International drei Schulen, wo verschiedene Bildungsprojekte gemacht werden, für Kinder in verschiedenen Altersgruppen. Unser Hauptziel für die folgenden zwei Monate ist es, im Englischunterricht die Kinder zu unterstützen und bei der Erweiterung ihrer Erziehung beizutragen, damit sie die Chance haben ein besseres Leben zu führen. Natürlich vergessen wir dabei nich,t dass es sich um Kinder handelt und dass das Spielen auch wichtig ist! Daher werden wir versuchen, den Unterricht möglichst interessant und kreativ für die Kinder zu gestalten. Wir freuen uns, schon sehr bald unsere Kollegen aus der Schule kennenzulernen und natürlich auch die Schüler!

Im Moment können wir nicht viel mehr erzählen, da es unser erstes Mal in Indien seiKurz vor dem Abflug smalln wird, aber wir werden immer wieder in diesem Blog neu berichten. Bis bald!!

Elisa und Cristina