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Vortrag „MYANMAR ungeschminkt“ von Armin Mösinger (SONNE-International) und Maria Schaunitzer (Kleine Zeitung)

Vortragsreihe in der Steiermark war ein voller Erfolg! Im Mai ist unser SONNE-Kollege Armin gemeinsam mit Maria (Journalistin & SONNE-Volontärin) zu einer ganz besonderen Vortragsreihe aufgebrochen. Die beiden gebürtigen Steirer haben an insgesamt drei Orten in der Obersteiermark Station gemacht, um über ihre persönlichen Erfahrungen im Land der goldenen Pagoden zu berichten, individuelle Reisetipps zu […]

HAPPY END means HAPPY START for 122 Kids !!! Unser Projektmanager Armin berichtet über die Schuleröffnung in Indien.

Kurz vor jeder Projektreise wird jede Sekunde für die letzten Reisevorbereitungen ausgenutzt, denn auf mysteriöse Weise häufen sich immer kurz vor Abreise die bösen To-Dos auf meiner Liste. Glücklicherweise ging sich aber auch dieses Mal alles wieder gut aus! Naja, zumindest das Nötigste!

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Myanmar die Zweite. Vom Privileg, die Früchte sehen zu dürfen

Mit neuen Ideen und frischem Enthusiasmus im Gepäck landete ich Mitte Oktober am schicken Flughafen in Yangon. Da ich vor einem Jahr schon einmal in Myanmar gewesen war, ließ ich mich dieses Mal nicht mehr von dem modernen Flughafen hinters Licht führen. Leider musste ich voriges Jahr feststellen, dass in Myanmar viele Einheimische auf der Rollbahn der Armut gelandet sind.  Zwar ist es TouristInnen hier möglich, sich von einem luxuriösen Hotel zum nächsten zu hanteln, um nur die schönen Seiten des Landes kennen zu lernen. Meine Reise wird mich jedoch wieder an Orte bringen, die weniger schön sind und mir immer wieder die Augen für die Ungerechtigkeit in dieser Welt aufs Neue öffnen und mir die nötige Motivation geben, meinen Weg mit der SONNE weiterzugehen.

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Armins Blog aus Indien

Mit viel Enthusiasmus und neuen Ideen im Gepäck – aber dieses Mal ohne Begleitung von InteressentInnen- machte ich mich nach Indien zu unseren Projekten auf. Viele spannende Aufgaben, wie zum Beispiel Projektevaluierungen, Monitoring, Abrechnungen, Ausarbeitung von Neuanträgen/Konzepten, Einstellungsgespräche, Fotoshooting für unsere neue Kampagne, Workshop für unsere lokalen Partner etc. habe ich auf meiner ambitionierten To-do-Liste.

Ganz nach dem Motto ,,Bilder sagen mehr als 1000 Worte” werde ich dieses Mal, um euch einen kleinen Einblick geben zu können, mehr Bilder sprechen lassen als darüber zu schreiben. Eines kann ich euch im Vorfeld schon verraten: Es war im wahrsten Sinne des Wortes eine heiße Angelegenheit…..

 

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Rückblick auf eine Indienreise der ganz besonderen Art

Am 11. November 2015 machte ich mich nach Indien auf und hatte drei ganz besondere Menschen mit dabei. Fridolin Stögermayer, der ursprüngliche Projektgründer, der vor drei Jahren das von ihm ins Leben gerufene Schulprojekt an SONNE-International übergeben hat, wollte sich wieder einmal selbst davon überzeugen, was wir aus seinem Projekt gemacht haben.

Mit dabei war auch der renommierte Fotograf Stefan Leitner. Er hatte sich dazu bereit erklärt, unser Projekt mit seiner Kamera ehrenamtlich zu dokumentieren. Last but not least wurde unsere Reisegruppe von Alisa Buchinger, der derzeitigen Karateeuropameisterin, geschmückt. Sie ist seit einem Jahr SONNE-Projektpatin für unser Selbstverteidigungsprojekt in Indien und wollte sich vor Ort um unsere Mädchen kümmern. Was diese interessante Mischung an ganz besonderen Menschen in einer Woche Indien erleben durfte, werde ich euch rückblickend nun mit vielen Bildern erzählen.

Meiner Meinung nach waren die drei Highlights das Karatetraining mit Alisa Buchinger und unseren Mädchen, das ganztägige Sportfest und die lautstarke Schuleröffnung. Ich durfte mich natürlich nebenbei wieder um diverse Abrechnungen und andere Büroangelegenheiten kümmern, aber damit will ich euch nicht langweilen. Somit zu den Highlights meiner Indienreise:  Weiterlesen

Wir holen euch raus!

Tag 4 in Myanmar

EIN TAG IM BÜRO!

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Heute haben wir uns zwar nicht sehr weit bewegt, dennoch sind wir wieder sehr weit gekommen.

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Tag 5 in Myanmar

Heute haben wird ein Nonnenkloster besucht. Seit einiger Zeit unterstützt SONNE-International mehrere Klosterschulen. Darunter auch das Nonnenkloster Mingalar Theikdi im South Dagon Township.

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Auch hier wurden die Kinder untersucht, und wenn möglich erstversorgt. Da dieses Kloster sehr arm ist und die Kinder sehr eng nebeneinander schlafen müssen, kein Brunnen mit sauberem Wasser vorhanden ist, Hygieneartikel fehlen, leiden auch hier fast alle Kinder an Hautkrankheiten. Manchmal wundert es mich, dass einem Kinder unter solchen Lebensbedingungen noch immer ein Lächeln schenken!

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Wir haben die Leiterin des Klosters gefragt, mit welchen Sachen wir die bittere Situation dort verbessern können. Daraus hat sich eine Liste mit nötigen Artikel ergeben, die zumindest die Hygiene der Kinder verbessern kann, um gängige Krankheiten zu vermeiden. Ich habe beschlossen die SONNE-Weihnachtsgeschenke – wie im Vorjahr, die Winterpakete für Indien – heuer diesen Kindern zu widmen. Hier ist unsere zusätzliche Unterstützung mehr als nötig. Was diese Weihnachtsgeschenke beinhalten, haben wir gemeinsam zusammengestellt, und ihr werdet im November erfahren, mit welchen SONNE-Weihnachtsgeschenken ihr eure Lieben beschenken könnt und gleichzeitig die Lebenssituation dieser Nonnenschülerinnen ein kleines Stück verbessern könnt. Also ich weiß schon, was ich schenken werde.

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Tag 8 in Myanmar

Auf einen Einblick in diese Aktivitäten war ich schon sehr gespannt, seit ich das erste Mal davon gehört habe. Dennoch muss ich zugeben, dass ich mich mit einem leicht mulmigen Gefühl dieser Einrichtung das erste Mal näherte, denn hierher kommen die Kinder nicht wie bei unserer anderen Projekten freiwillig, sondern sie werden von der Polizei festgenommen und dort untergebracht.

UNSERE LEUTE HOLEN SIE DORT WIEDER RAUS!!!

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In der sogenannten „Thanlyin Boys Training School“ des burmesischen Sozialministeriums sind viele Kinder inhaftiert, die oft wegen Bagatelldelikten, oder auch nur wegen illegalem Müllsammeln aufgegriffen wurden. Unsere Mitarbeiter kümmern sich um die jugendlichen Insassen dieser Anstalt, sorgen für regelmäßige sportliche Betätigung – wieder gefördert durch das Österreichische Sportministerium – und informelle Bildung. Zuerst aber bemühen wir uns zu verhindern, dass ein Verfahren gegen die Festgenommenen eingeleitet wird. Durch den Einsatz von SozialarbeiterInnen versuchen wir, die Kinder zu ihren Familien (falls vorhanden) zurückzuführen, und in die Schule zu reintegrieren. Leider ist es sehr schwierig die Eltern ausfindig zu machen, und in manchen Fällen davon zu überzeugen ihre Kinder überhaupt wieder aufzunehmen.

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Unsere Mitarbeiter stehen bei diesem schwierigen Unterfangen einer großen Herausforderung gegenüber, aber noch größer ist die Dringlichkeit dieser Aktivitäten. Kein Kind soll wegen eines gewaltfreien Überlebenskampfs auf der Straße auch noch seine Bewegungsfreiheit verlieren.

Die hautnahe Konfrontation mit den Lebensumständen der gefangenen Kinder war nicht gerade einfach zu verdauen. Es sind unschuldige Kinder, oft ohne Perspektive. In ein bitteres Leben geboren für dass sie nichts können und gegen das sie ankämpfen müssen.

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Egal welche Hautfarben sie haben, egal welche Sprache sie sprechen, egal an welche Religion sie glauben, egal aus welchem weit entfernten Land sie stammen, egal was mit ihnen passiert – NEIN, denn es ist unsere Welt, und unser Privileg diesen Kindern gemeinsam helfen zu können.

Tag 9 in Myanmar

Für mich geht wieder eine wertvolle Reise zu Ende. Viele Momente hätte ich lieber mit euch persönlich geteilt, als oft müde darüber in meinen Blogs zu schreiben. Ich hoffe dass euch meine paar Zeilen und Bilder einen ,,kleinen“ Einblick in unsere Aktivitäten geben konnten, und glaubt mir, eure Unterstützung kommt bei unseren Schützlingen dankend an. Sollten sich Zweifler unter euch befinden, lade ich jene sehr herzlich ein, mich bei meiner nächsten Reise zu unseren Projekten in Indien zu begleiten und sich dann selbst ein Bild zu machen. Glaubt mir, ich würde euch und eure Sinne wirklich viel lieber vor Ort mitnehmen, um euch alles zu zeigen, als darüber in den Abendstunden zu schreiben.

Danke fürs Lesen und euren Rückenwind!

Euer Armin